Letzte Aktualisierung: um 23:18 Uhr
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Was der A350 Passagieren bietet

Airbus will beim Design des A350-Innenraums fast alles neu machen - und so den Dreamliner von Boeing alt aussehen lassen.

Airbus

A350-Kabine: Mehr Platz in jeder Hinsicht.

Business ist die neue First – das findet zumindest John Leahy. «Der Trend geht hin zum Zweiklassen-Design der Kabine, mit einer Premiumklasse mit Liegesitzen und viel Platz und der Economy Class», so Airbus-Finanzchef gegenüber dem Reisemagazin Australian Business Traveller. Das Dreiklassen-Design sieht er in Zukunft eigentlich nur noch, wenn es zusätzlich noch eine Premium-Economy-Class gibt. Immer mehr Airlines bieten inzwischen eine solche an, um die Lücke zwischen Business und Holzklasse zu füllen. Die Prognose des Managers basiert auf den Wünschen, die er bei den Kunden des Dreamliner-Konkurrenten A350 XWB registriert hat.

Dementsprechend entwirft Airbus auch die Musterkabine mit dem neuen System – Business, Premium Economy und Economy. Die Business Class ist dabei «sehr luxusiös», wie Leahy erklärt. Jeder der Sitze in Airbus‘ Musterkabine hat direkten Zugang zum Gang. Entworfen werden diese von der Airbus-Tochter Sogerma. Auch insgesamt und außerhalb der Premium-Klasse soll der Flieger gegenüber der Konkurrenz einen wertvollen Vorteil haben, die in der Abkürzung XWB (Extra Wide Body) zum Ausdruck kommt: Er bietet den Passagieren deutlich mehr Raum. Die Kabine ist größer als die des A330-Langstreckenjets und immerhin auch 45 Zentimeter breiter als der Hauptkonkurrent, die B787 von Boeing. In der Breite will der A350 den Dreamliner auch bei den Fenster schlagen. Zwar werden diese nicht so hoch sein, dafür eben breiter und so einen Panorama-Blick zulassen.

Mehr Platz für Gepäck

Mehr Platz gibt es auch in den Stauräumen. Für jeden Passagier in der Economy-Class soll es Platz für einen Trolley plus einen weiteren großen persönlichen Gegenstand geben. In der Business Class können die Reisenden sogar zwei Trolleys unterbringen. Wie auch der Dreamliner ist der A350 zu mehr als 50 Prozent aus Verbundwerkstoffen hergestellt. Moderne Technik macht es auch bei ihm möglich, den Kabinendruck und die Luftfeuchtigkeit so anzupassen, dass die Reise für die Passagiere deutlich angenehmer wird als in älteren Langstreckenfliegern. So soll sich unter anderem auch der Jet Lag reduzieren. Dazu ebenfalls beitragen dürfte auch die moderne LED-Stimmungsbeleuchtung, die Tages- und Nachtzeiten auf Langstreckenflügen angepasst wird.



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