Boeing 777 von Eva Air: Zum Erstflug setzte die Airline noch einen größeren Jet ein.

Erstes Ziel in DeutschlandWarum Eva Air München als neues Ziel wählte

25 Jahre lang blieb das Angebot der taiwanischen Airline in Europa unverändert. Jetzt nimmt Eva Air zwei neue Strecken auf: Mailand und München.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In den vergangenen Jahren baute Eva Air aus. Vor allem in Asien kamen viele neue Strecken hinzu, aber auch in Nordamerika expandierte die private taiwanische Fluggesellschaft kräftig. In Europa dagegen blieb das Angebot ein Vierteljahrhundert unverändert. Sie flog Amsterdam, London, Paris und Wien an.

Das hat sich in den vergangenen Wochen mit gleich zwei neuen Zielen grundlegend geändert. Am 25. Oktober nahm Eva Air Mailand mit zunächst zwei und ab Mai 2023 vier wöchentlichen Flügen ins Streckennetz auf. Am 5. November startete die Fluglinie erstmals von München nach Taipeh. Von Bayern nach Taiwan fliegt sie künftig vier Mal pro Woche mit Boeing 787.

Geändertes Luftverkehrsabkommen machte Flüge möglich

Deutschland stand schon lange auf dem Wunschzettel des Managements. Doch die sieben wöchentlichen Flüge, die taiwanischen Fluggesellschaften gemäß dem Luftfahrtabkommen zwischen den beiden Ländern zugestanden wurden, wurden von China Airlines für die Flüge nach Frankfurt belegt. Das neue Abkommen erlaubt nun elf wöchentliche Passagierflüge und Eva Air nutzt die vier zusätzlichen für München.

Die bayerische Hauptstadt ist dabei nicht zweite Wahl. So gibt es gemäß Eva Air eine große Nachfrage nach Flügen von Unternehmen in Süddeutschland und Taiwan. Hinzu kommen Touristinnen und Touristen, die von der Insel zwischen Ost- und Südchinesischem Meer nach Deutschland reisen wollen und Deutsche, die das wenig bekannte asiatische Land besuchen möchten.

Rund die Hälfte der München-Passagiere werden umsteigen

Das alleine reicht aber nicht aus. Und so zielt Eva Air auch auf Transferpassagiere. Vor allem nach Japan steigen viele um, wo die Fluglinie acht Ziele ansteuert. Aber auch Indonesien, die Philippinen, Malaysia und Vietnam sind beliebt. Und aktuell auch Thailand, da dorthin die Nachfrage das Angebot übersteigt.

Reisenden aus Deutschland bietet Eva Air Zubringerflüge mit Star-Alliance-Partnerin Lufthansa aber auch mit der Deutschen Bahn nach München, was ebenfalls zusätzliche Nachfrage schafft.

Mehr zum Thema

Boeing 787-10 von Eva Air: Mit solchen Fliegern soll es wieder losgehen.

Eva Air will nach München fliegen

Boeing 787-10 in a livery of Eva Air: The airline is changing its order.

Eva Air will restliche Boeing 787-10 nicht mehr

China Airlines erhöht Frequenz nach Wien

China Airlines erhöht Frequenz nach Wien

ticker-eva-air

Eva Air führt neue 3D-Flugkarten von Panasonic ein

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies