Bilder vom Vulkan: Im Video unten live zu sehen.

GrindavikVulkan in Island ausgebrochen - Luftverkehr läuft normal

Der Vulkanausbruch in Island schränkt den Betrieb von Icelandair, Play und anderen Airlines bisher nicht ein. In den nächsten Tagen wird die Frage entscheidend, ob eine Aschewolke aufsteigt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Nahe der isländischen Hauptstadt Reykjavik ist am späten Montagabend (18. Dezember) der Vulkan auf der Halbinsel Reykjanes nördlich des Ortes Grindavík ausgebrochen. Der Flugverkehr am Airport Keflavík lief in der Nacht und am Dienstagmorgen (19. Dezember) aber normal.

«Zum jetzigen Zeitpunkt hat der Ausbruch nur minimale Auswirkungen auf den Flugbetrieb von Icelandair oder den Flughafen Keflavík», teilte Icelandair mit. «Unser Flugplan bleibt unverändert. Keine Flüge wurden aufgrund des Ausbruchs verspätet oder gestrichen.» Auch Play erklärte: «Wir erwarten keine Beeinträchtigung unseres Flugplans.»

Die Frage nach der Aschewolke

Das Wettervorhersage-Unternehmen Accu Weather weist darauf hin, dass es dennoch Auswirkungen auf die Luftfahrt geben könnte, sollte durch anhaltende Ausbrüche eine Wolke aus Vulkanasche in die Atmosphäre geschleudert werden. «Nach vorläufigen Berichten aus Island wurde bisher keine solche Wolke beobachtet, aber die Situation entwickelt sich weiter», so Accu Weather. Sollte es eine solche Wolke geben, könnte Asche in bestimmten Wind-Konstellationen nächste Woche Mittwoch bis Freitag bodennah nach Norddeutschland, Dänemark, Finnland, Norwegen, Polen, Belarus und Russland wehen.

«Menschen, die in den kommenden Tagen von und nach Europa reisen, insbesondere rund um die geschäftigen Weihnachtsfeiertage, sollten die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem isländischen Vulkan genau beobachten», rät Accu-Weather-Chefmeteorologe Jon Porter.

Mehr zum Thema

Droht der europäischen Luftfahrt eine neues Eyjafjallajökull-Szenario?

Droht der europäischen Luftfahrt eine neues Eyjafjallajökull-Szenario?

Niceair-Neugründer Martin Michael und Svala Adalbjörnsdottir, Pressechefin vom Flughafen Akureyri: Zwei Umläufe im Februar.

Niceair startet Mini-Comeback mit gemieteter Boeing 737-800

Airbus A319 von Niceair: Die Airline war neun Monate in der Luft.

Deutscher Luftfahrtunternehmer erweckt isländische Airline wieder zum Leben

Flugzeug von Loftleiðir in New York: Die Fluglinie ging später in Icelandair auf.

Islands Airline-Geschichte: Von Hippie-Liebling Loftleidir bis zur Play-Pleite

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies