Flügelspitze eines Airbus A320: In Mexiko beliebt.

Nächste Airline wechselt zu Airbus

Erst gerade landete der europäische Flugzeughersteller einen Coup durch eine Großbestellung von Japan Airlines. Nun kündigt sich der nächste Wechsler an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Fünf Milliarden Dollar schwer soll die Bestellung sein, welche die mexikanische Airline Viva Aerobus bei Airbus tätigen will. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, will die Fluggesellschaft 52 Flugzeuge aus der A320-Familie bestellen. Die Order wäre mehr als nur ein Riesenauftrag. Sie wäre auch ein herber Schlag für Airbus' größten Konkurrenten Boeing. Viva Aerobus war bisher Stammkunde des amerikanischen Flugzeugherstellers.

Damit hätten die Europäer bereits zum zweiten Mal in kurzer Zeit triumphiert. Bereits Anfang des Monats sicherte sich Airbus eine Großbestellung von einem Boeing-Stammkunden. 31 A350 bestellte Japan Airlines. Außerdem sicherte sich JAL Optionen für 25 weitere der Langstreckenjets. Rund sieben Milliarden Dollar nach Listenpreisen war diese Bestellung wert. Ebenso wie die Konkurrentin All Nippon Airways setzte JAL auf Boeing-Flieger. Japan galt als Revier des US-Produzenten.

Noch keine Bestätigung

Noch gibt es keine offizielle Bestätigung von Airbus oder Viva Aerobus, doch neben Bloomberg haben informierte Quellen auch der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt, dass die Mexikaner sich für einen Wechsel zu Airbus entschlossen haben. Bisher besteht die Flotte von Viva Aerobus aus Boeing 737. Von den neuen Bestellungen sind 40 für die modernen A320Neo Jets mit effizienteren Triebwerken und 12 für die aktuellen Versionen des A320. Die Order soll in der kommenden Woche bestätigt werden.

Die jetzigen Jets sind Boeing 737-300. Der letzte Jet dieser Version wurde im Jahr 1999 ausgeliefert. Diese 19 Flieger will Viva Aerobus ersetzen. Der Rest ist für das Wachstum der Flotte gedacht. Mexiko ist laut Airline-Analyst Richard Aboulafia «Ein wichtiger Markt für Airbus und Boeing». Das Passagierwachstum erreichte in den vergangenen Jahren immer wieder Rekordwerte. Außerdem sind die Flotten vieler Anbieter veraltet. Hier eine Order zu landen ist also essenziell.

Familie Ryan mit von der Partie

Viva Aerobus wurde 2006 vom größten mexikanischen Busunternehmen Iamsa Inversionistas en Autotransportes Mexicanos zusammen mit der Gründerfamilie von Ryanair gegründet. Die Iren halten über ihre Holding Irelandia Aviation heute noch 49 Prozent an der viertgrößten mexikanischen Fluglinie.

Update vom 21. Oktober: Airbus hat die Bestellung inzwischen bestätigt.

Mehr zum Thema

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Airbus A350-900 (hier im Bild ein Jet von Delta): Auch ein unbekannter Kunde will 15 Exemplare.

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

Video

boeing 777 klm amsterdam durchstarten
Eine Boeing 777 von KLM startete bei der Landung in Amsterdam bei starkem Seitenwind durch. Ein Video zeigt den entscheidenden Moment.
Timo Nowack
Timo Nowack
privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg