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Virgins Little Red ist kein Erfolg

Seit einem Jahr verbindet Virgins Tochter Little Red London mit drei Städten im Norden des Landes. British Airways scheint das nicht zu schaden.

Simon Boddy / Wikimedia / CC

Schlechte Auslastung: Virgins Little Red kommt offenbar nicht so gut bei Passagieren an.

Im März 2013 startete Little Red seine Verbindungen von London Heathrow nach Manchester, Edinburgh und Aberdeen. Doch statt British Airways Kunden wegzuschnappen, hat Little Red mit einer niedrigen Auslastung seiner Maschinen zu kämpfen. Zahlen der britischen Luftfahrtbehörde CAA vom November 2013 zeigen, dass die Maschinen von British Airways durchschnittlich zu 72 Prozent voll waren – Little Red kommt nicht mal auf die Hälfte (35 Prozent).

Die höchste Auslastung bei Little Red lag im vergangenen Jahr bei unter 40 Prozent, die von British Airways bei mehr als 80 Prozent. Entsprechend zufrieden zeigt sich auch British-Airways-Chef Keith Williams: «British Airways verliert hier keine Marktanteile. Wir haben sogar unsere Verbindungen von Schottland nach London aufgestockt und das wurde von unseren Kunden sehr gut aufgenommen.»

Alles im Plan bei Little Red?

Virgin Atlantic hat bislang keine Zahlen zur Auslastung ihrer britischen Tochter veröffentlicht. In einem Statement gegenüber aeroTELEGRAPH erklärte eine Sprecherin aber, dass Little Red die Erwartungen erfüllt: «Wie bei jeder neuen Airline dauert es eine gewisse Zeit, die Auslastung zu steigern. Das war so in unserem Businessplan vorgesehen.» Zugleich sehe man aber einen deutlichen Zuwachs an Buchungen und Passagierzahlen in Verbindung mit der Langstrecke, darunter Lagos und Delhi.



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