Kaputtes Fenster: Es war nur eine Schicht, die für die Sicherheit nicht relevant ist.

DreamlinerKaputtes Dreamliner-Fenster sorgt für Panik bei Fluggästen

Ein Defekt der Fensterdimmung im Dreamliner kann ziemlich unheimlich aussehen und an einen Riss erinnern. Das machte Passagieren auf einem Flug von Lot ziemlich Angst.

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Keine Sonnenblenden mehr: Der Dreamliner war der erste Flieger, der mit elektronisch dimmbaren Fenstern abhob. Und ist es bis heute. Das soll die Belastung der Besatzung reduzieren. Man kann die ganze Kabine auf einen Schlag zentral verdunkeln und wieder erhellen – etwa wenn die Nacht hereinbricht oder die Landung bevorsteht. Der Gang durch die Kabine zum Schließen der Jalousien entfällt.

In den dimmbaren Fenstern ist eine dünne Gel-Schicht zwischen zwei Scheiben eingebaut. Wird sie erwärmt, verdunkelt sich das Fenster. Ausgelöst wird der Prozess per elektronisches Signal vom Sitzplatz aus oder durch die Crew. Die Schicht kann jedoch auch defekt sein. Und das sieht für diejenigen, die vielleicht nicht oft fliegen, ziemlich unheimlich aus - zeigte sich unter anderem auf einem Flug von Lot nach New York vergangene Woche.

Keine Gefahr

Die Fensterschicht, in der die Dimmung stattfindet, ging bei einem Passagierfenster ausgerechnet während des Landeanfluges kaputt - wenn es ohnehin schon etwas mehr ruckelt als sonst. Und wenn die Reisenden eigentlich angeschnallt bleiben sollten. Auf einem Video ist zu sehen und hören, dass viele Insassen des Flugzeuges in Panik verfallen, ihre Plätze verlassen und dann von der Crew wieder zum Hinsetzen aufgefordert werden. Lot selbst betont, dass von einem Defekt der Dimm-Mechanik keine Gefahr ausgehe. Das Fenster selbst sei nie beschädigt gewesen und das Flugzeug landete sicher in New York JFK.

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