Vier der neun Flieger von Dutch Antilles Express: Basis in Willemstad.

Venezuela sperrt Dutch Antilles aus

Venezuela entzieht der auf Curaçao beheimateten Dutch Antilles Express die Lizenz. Die Fluggesellschaft will sich das nicht gefallen lassen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Airline habe mehrfach gegen Sicherheitsauflagen verstoßen, begründet die venezolanische Luftfahrtsicherheitsbehörde Inac. Sie bezeichnet das Flugverbot für Dutch Antilles Express in einer Presseerklärung aber als reine Vorsichtsmaßnahme. Die betroffene Fluggesellschaft erkennt die Schelte nicht an. Die Behörde beziehe sich auf Untersuchungen vom 10. Januar 2013 und 20. April 2012. Damals seien unverhofft einige neue Anforderungen gestellt worden. Inzwischen seien auch die erfüllt. «Wir reichten die Nachbesserungen bei der Behörde ein. Das können wir auch beweisen. Allerdings erhielten wir keine Rückantwort», erklärt das Unternehmen in seiner Stellungnahme.

Die Fluggesellschaft will sich jetzt bei der heimischen Regierung dafür einsetzen, dass als Gegenmaßnahme Beschränkungen gegen venezolanische Anbieter ergriffen werden. Das soll geschehen, um «den Grundsatz der Gleichbehandlung zu wahren», erklärt Dutch Antilles Express gegenüber der Tageszeitung El Universal. Die Fluggesellschaft bereitet zugleich eine Klage gegen die Inac vor und will eventuell auch Schadenersatz geltend machen.

Auch andere haben Probleme

Zugleich will Dutch Antilles Express die restlichen Flüge weiterführen. Die Fluglinie fliegt von der Hauptstadt Willemstad in diverse lateinamerikanische Städte und zu Nachbarinseln sowie nach Miami und Orlando in den USA. Vor allem in den Vereinigten Staaten sieht sie noch Potenzial. Dutch Antilles Express betreibt eine Flotte von drei ATR 42 und 72, drei Fokker 100 und drei McDonnell Douglas MD83. Die Insel Curaçao liegt rund 60 Kilometer vor der Küste Venezuelas, gehört aber als autonomer Landesteil zum Königreich der Niederlande.

Dutch Antilles Express ist nicht die einzige Airline, die Probleme mit den venezolanischen Behörden hat. Wie die Nachrichtenagentur Reuters mit Bezug auf lokale Medien berichtet, gebe es durch strenge Kontrollen durch die Regierung bei der Rückführung von Gewinnen. Rund eine Milliarde Dollar würden so in Venezuela festsitzen.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack