United-Flugzeug beim Boarding: Die Kluft zwischen Business-Class und Economy weitet sich aus.

ZehnerreiheUnited verengt die Economy-Klasse

Die Klassenunterschiede nehmen auch an Bord der amerikanischen Fluggesellschaft zu. United Airlines baut in einen Teil ihrer Boeing 777 zehn Plätze pro Economy-Reihe ein.

Top-Jobs

Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
.

Verkehrsleiter vom Dienst (m/w/d)

Memmingen
Feste Anstellung
Flughafen Memmingen GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

United Airlines rückt die Economy-Sitze in 19 ihrer 74 Boeing 777 enger zusammen. Statt wie bisher neun sollen jetzt zehn Passagiere in die Reihen gepfercht werden. «Das erste umgebaute Flugzeug kann schon Mitte des Monats starten. Die restlichen werden bis Mitte Mai fertig sein», sagt United-Pressesprecherin Karen May gegenüber aeroTELEGRAPH. «United ist da keine Ausnahme – diese Aufteilung wird auch bei der Konkurrenz immer üblicher.»

In der Tat haben Fluglinien wie Swiss, Air France, KLM,Emirates, All Nippon Airways (gewisse Versionen), Air New Zealand und Qatar ihre Sitzstruktur in den Boeing 777 bereits auf Zehnerreihen verengt. In den USA ist American Airlines ein Vertreter. Cathay Pacific plant den Wechsel auf Zehnerreihen. Boeing gibt an, dass rund die Hälfte ihrer Neubestellungen diese Konfiguration auswählen – ein Plus von 30 Prozent gegenüber 2008.

Inneramerikanische Langstrecken

Für die Economy-Passagiere bedeutet das zehn Zentimeter weniger Sitzfläche – die Sitzbreite schrumpft von rund 54 Zentimeter auf nunmehr 44. Die engeren Flugzeuge sollen interamerikanisch eingesetzt werden – so auf Langstrecken zwischen Ost- und Westküste, nach Hawaii und Guam. Die Maßnahme erhöht die Kapazität auf 364 Sitze – 28 in der Business-Klasse und 336 in der Economy.

Der gewonnene Platz wird in komplette Flachbetten-Sitze in der Business-Class investiert, denn sie bringen den Fluggesellschaften das meiste Geld. Um die Economy-Passagiere zu besänftigen, sollen die neuen Sitze mit einer Steckdose ausgestattet werden sowie zwei Halterungen für Smartphones oder Tablets. Zudem sollen die Flugzeuge mit Wifi ausgestattet werden, damit die Kunden ihre eigenen Sendungen ins Flugzeug streamen können. Noch ist unklar, ob die neu bestellten 777-300ER auch zehn Sitzplätze in den Economy-Reihen haben sollen.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Swiss: Die Fluggesellschaft findet nicht genügen Cockpitpersonal.

Swiss findet nicht genug Piloten - und die Gewerkschaft übt heftige Kritik

ticker-swiss

Swiss passt Nordamerika-Flugplan für Sommer 2026 an

Flugzeuge von Swiss und Easyjet in Genf: Das Gewicht verschiebt sich gerade wieder zugunsten der orangefarbenen Airline.

Lufthansa Group kramt für Swiss alten Eurowings-Plan für Genf aus der Schublade

Die HB-JBA, als sie noch eine Bombardier CS100 war: Swiss betreibt inzwischen neun Airbus A220-100.

Swiss legt ihre Airbus A220-100 still

Video

beond a319 red sea intermational airport
Der Red Sea International Airport in Saudi-Arabien hat durch Beond seine erste direkte Anbindung an Europa erhalten. Über den Flughafen sollen vor allem Luxus-Touristinnen und -Touristen ans Rote Meer reisen. Er hat einige Besonderheiten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
seattle delta alaska
Auf einer Blaubeerfarm im US-Bundesstaat Washington wurde vor zwei Wochen ein Leck an einer Pipeline entdeckt. Eine Lösung gibt es noch nicht. Und das spüren auf die Fluggesellschaften am Seattle-Tacoma International Airport.
Timo Nowack
Timo Nowack
flughafen koeln bonn vorfeld
Es sind absurde Versuche, noch ins Flugzeug zu gelangen: Am Wochenende hat es am Airport Köln/Bonn einen zweiten Vorfall gegeben, bei dem Reisende aufs Vorfeld rannten.
Timo Nowack
Timo Nowack