Embraer E175 von United Express: Bald mit weniger Passagieren unterwegs.

Embraer E175United baut Sitze aus Regionalfliegern aus

Passagiere werden in den Embraer E175 von United Airlines künftig mehr Platz haben. Für die Piloten der Fluglinie ist die Reduzierung der Sitze jedoch eine schlechte Nachricht.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Eigentlich ging der Trend in den vergangenen Jahren in die andere Richtung. Fluggesellschaften bauten immer mehr Sitze in ihre Flugzeuge ein, um mehr pro Flug verdienen zu können. United Airlines tut nun das Gegenteil. Die Fluglinie baut Sitzplätze aus Regionalfliegern aus.

Seit Kurzem präsentiert die amerikanische Fluggesellschaft zwei zusätzliche Sitzpläne für ihre Embraer E175 auf ihrer Webseite. Beide zeigen eine Bestuhlung mit jeweils nur 70 Sitzen in zwei unterschiedlichen Drei-Klassen-Konfigurationen. Bisher fassten die Flugzeuge 76 Personen. Wie das Portal Flightglobal berichtet, hat die Fluglinie bereits damit begonnen, Sitze aus ihren E175-Regionalfliegern auszubauen.

Vereinbarung mit Piloten

Was für die Passagiere an Bord mehr Platz bedeutet, dürfte für die Piloten von United allerdings eine schlechte Nachricht sein. Um das zu verstehen, muss man sich das Modell anschauen, mit dem United die Flieger betreibt: Unter der Dachmarke United Express fliegen Regionalfluglinien wie Mesa Airlines, Republic Airways and Skywest Airlines die Jets im Auftrag von United - unter anderem mehr als 170 Embraer E175.

Die Piloten der Kernfluglinie United Airlines fürchten jedoch, dass ihr Unternehmen immer größere Teile des Geschäfts auf diese Weise kostengünstig auslagern könnte. Um das zu verhindern, haben Gewerkschaften Verträge mit dem Arbeitergeber geschlossen, sogenannte Scope Clauses. Darin ist festgeschrieben, wie viele und wie große Flugzeuge eine Fluggesellschaft auf diese Art und Weise betreiben darf.

Jobs ab Oktober in Gefahr

United verpflichtete sich zudem, Jets von 76 auf 70 Sitze zu verkleinern, wenn Piloten der Kernairline in den Zwangsurlaub geschickt werden, die schon vor Vertragsunterzeichnung dort angestellt waren. Uniteds Kommerzchef Andrew Nocella erklärte schon im Mai, man bereite den Umbau der Flieger vor und wolle bis zum 1. Oktober damit fertig sein.

Vergangene Woche wurde zudem bekannt, dass United aufgrund der Corona-Krise plant, rund 3900 und damit ein Drittel ihrer Piloten in den Zwangsurlaub zu schicken. Aufgrund der Staatshilfen, welche die Fluglinie erhalten hat, ist dies aber nicht vor Oktober möglich.

Mehr zum Thema

Donald Trump: Der Präsident will Fluglinien weitere Hilfen senden.

Trump will Airlines weitere 25 Milliarden gewähren

United Airlines muss noch mehr Pilotenstellen streichen

United Airlines muss noch mehr Pilotenstellen streichen

United: Neustart für Frankfurt-Houston und München-San Francisco

United: Neustart für Frankfurt-Houston und München-San Francisco

Riyadh Air hat 28 weitere Boeing 787 Dreamliner fest bestellt und übt damit Optionen aus einer Bestellung aus dem Jahr 2023 aus. Gleichzeitig wandelt die saudi-arabische Fluggesellschaft 20 der bestellten Flugzeuge in die größere Variante Boeing 787-10 um. Mit dem Ausbau der Flotte will Riyadh Air ihr Ziel untermauern, bis 2030 mehr als 100 Ziele weltweit zu bedienen.

Das sind die Bestellungen der Farnborough Airshow 2026

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack