A320neo von Turkish: Ab 2015 werden die Flieger ausgeliefert.

Turkish macht Airbus glücklich

Es ist eine gute Woche für den europäischen Flugzeugbauer. Nach einer Großbestellung der Lufthansa orderte nun auch Turkish Airlines Jets bei Airbus.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Erst am Donnerstag (14. März) konnte Airbus jubeln. Der Flugzeugbauer zog eine Order über 100 Jets der A320-Familie von Lufthansa an Land, zusätzlich bestellten die Deutschen zwei weitere Airbus A380. Nun kommt schon die nächste Riesenbestellung, diesmal aus der Türkei. 82 Maschinen der A320-Familie bestellt Turkish Airlines bei Airbus. Davon sind 25 Airbus A321 (die längste Version), 53 A321neo (die neuere und effizientere Version desselben Modells) und vier A320neo. Für 35 weitere Flieger sicherte sie sich Optionen. Nach Listenpreisen beträgt der Wert der Order 9,3 Milliarden Dollar. Jedoch sind bei solchen Großbestellungen Rabatte üblich.

Die Auslieferung der Flieger soll 2015 beginnen. Die türkische Airline fährt einen radikalen Wachstumsplan. Bis 2020 soll die Flotte von heute 202 auf 375 Flugzeuge wachsen. Während andere Fluggesellschaften sparen müssen und mit sinkender Nachfrage kämpfen, legt sie kräftig zu. Im vergangenen Jahr verdiente Turkish Airlines rund 480 Millionen Euro. Noch 2011 betrug der Gewinn rund acht Millionen. 32 neue Ziele kamen zum Streckennetz von Turkish Airlines 2012 hinzu. Auch die Passagierzahlen steigen: Mit 39 Millionen transportierte die Airline ein Fünftel Mehr Gäste als im Vorjahr.

Auch an großen Fliegern interessiert

Nicht nur bei den Mittelstrecken-Jets will Turkish Airlines wachsen, man denke auch darüber nach bis zu sechs Superjumbos von Airbus zu kaufen, so Vorstandsvorsitzender Temel Kotil im vergangenen Jahr. Eine A330-Order verkündete er bereits im Herbst. So soll Turkish schließlich zur führenden Airline in Europa werden, Istanbul einer der wichtigsten Drehkreuze der Welt. Auch an der Boeing B777 sei man weiter interessiert.

Airbus triumphierte durch die Order erneut. Der Mittelstreckenmarkt ist derjenige, auf dem sich die Europäer mit dem US-Konkurrenten Boeing am härtesten bekämpfen. Konkurrent für Airbus' A320neo ist die B737MAX von Boeing, ebenfalls eine Neuauflage eines Verkaufsschlagers. Der A320 mit neuen Triebwerken soll 2015 auf den Markt kommen, der amerikanische Konkurrenzjet 2017.

Mehr zum Thema

airbus a320 neo lufthansa

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies