Die aktuelle Business Class in der Boeing 777-300 ER Turkish Airlines: Neue in Arbeit.

Boeing 777Turkish Airlines arbeitet an neuer Business Class - und gibt Rätsel auf

Die türkische Fluglinie wird ihren Boeing 777 eine neue Geschäftsreiseklasse verpassen. Ein selbst entwickelter Sitz soll es ermöglichen, viele Ansprüche zugleich zu erfüllen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

7 x 7 = 49. So ist die Business Class in den Boeing 777-300 ER von Turkish Airlines aufgeteilt. Sieben Reihen mit jeweils sieben Sitzen in 2-3-2-Konfiguration. Das bedeutet, dass es auch in der Geschäftsreiseklasse pro Reihe einen ungeliebten Mittelsitz gibt.

Doch nun will die türkische Fluggesellschaft die Business Class in ihren Boeing 777 aufwerten, wie Vorstandsvorsitzender Ahmet Bolat dem Portal Executive Traveller verriet. «Wir werden unsere 777 mit unserem eigenen Business-Class-Sitz upgraden», so Bolat. An diesem eigenen Sitz arbeite die Fluggesellschaft gerade in der eigenen Abteilung.

Turkish will bei 2-3-2 bleiben

Die neue Business Class soll sowohl Gangzugang von jedem Sitz als auch volle Privatsphäre bieten, heißt es. Das ist eigentlich keine Überraschung für eine Fluggesellschaft mit dem Anspruch von Turkish Airlines. Das Überraschende dabei aber: Bolat erklärte, dass man nicht auf eine 1-2-1-Konfiguration umstellen, sondern bei 2-3-2 bleiben will.

Dass all das bisher Genannte durchaus zusammen möglich ist, zeigt Japan Airlines. Sie nutzt in ihren Boeing 777-300 ER die sogenannte Sky Suite in 2-3-2-Bestuhlung.

Der Grund für die eigene Entwicklung

Bolat betonte jedoch, «die aktuell am Markt erhältlichen Sitze, würden uns von 49 auf 42 Sitze reduzieren». Seine Airline wolle aber weiterhin 49 Sitze in der Business Class der Boeing 777 und genau das sei der Grund, warum man an einem eigenen Sitz arbeite.

Japan Airlines hat zwar auch 49 Sky Suiten in der Boeing 777, allerdings befinden sich davon nur 42 davon in dem Bereich des Fliegers, in dem auch Turkish ihre Geschäftsreiseklasse hat. Die Japaner kommen auf 49 Sitze, indem sie die zusätzliche Reihe in der davor liegenden First Class unterbringen. Die gibt es aber in den 777 von Turkish Airlines nicht.

Auch Option für künftige Modelle

Es wird daher spannend, wie der neue Business-Class-Sitz von Turkish es schafft, Komfort, Gangzugang und Privatsphäre auf der einen Seite und Platzersparnis auf der anderen Seite zu vereinen. Bolat deutete gegenüber Executive Traveller an, dass der Sitz womöglich auch in künftigen Airbus A350 ULR oder Boeing 777X zum Einsatz kommen könnten.

Mehr zum Thema

Blick aus einem Jet von Turkish Airlines: Bald große Bestellung.

Turkish Airlines will bis zu 30 Boeing 777X oder Airbus A350 für Ultralangstrecken

Turkish Airlines will kostenloses Wifi anbieten

Turkish Airlines will kostenloses Wifi anbieten

Dreamliner von Turkish Airlines: Die Flotte soll sich verdoppeln.

Turkish Airlines will von 400 auf 800 Flugzeuge wachsen - in zehn Jahren

Tragflüche der Boeing 777X: Die Flugzeuge sollen deutlich weiter fliegen.

Boeing verspricht bei der 777X plötzlich eine deutlich höhere Reichweite

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies