Die Tu-154B-2 in Schwierigkeiten: Seit mehr als sechs Jahren nicht mehr geflogen.

Tupolew in Not

Ein Amateurvideo einer Notlandung einer russischen Militärmaschine hat Folgen. Die Behörden untersuchen den merkwürdigen Vorfall.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

/p>

An die Öffentlichkeit kam es bloss, weil ein Amateur seine Aufnahme des Vorfalles auf dem Militärflughafen Tschkalowski östlich von Moskau auf Youtube stellte. Dort sorgte sie bald für Furore. Die drei Sequenzen wurde bislang mehr als 200'000 mal angeschaut. Die Bilder vom 29. April 2011 zeigen den Start einer Tupolew Tu-154B-2 des Verteidigungsministeriums (Kennzeichnung RA-85563), die gemäss lokalen Medienberichten offenbar zur Generalüberholung zum Tupolew-Werk in Samara hätte geflogen werden sollen. Doch schon bald nach dem Start zeigte die Maschine massive Störungen.

Der 1982 hergestellte Jet begann in der Luft planlos hin- und her zuschwenken – es befand sich in einer so genannten Dutch Roll. Dabei lenkt das Flugzeug abwechselnd um die Hoch- und Längsachse aus. Offenbar sind an Bord fast alle Regelsysteme ausgefallen. Die Piloten versuchten die fliegende Antiquität danach alleine mit Schub und Rudern zu landen, was ihnen allerdings erst im zweiten Versuch gelang. Dabei überschossen sie die Landebahn – Schäden erlitten indes weder die Besatzung noch der Jet.

Sie fliegt und fliegt und fliegt...

Wirklich überraschend ist der Vorfall indes nicht. Das betreffende Flugzeug war 2005 stillgelegt worden. Seither stand es ungesichert und ungeschützt auf dem Flugfeld, was Dutzende von Aufnahmen von Planespottern bezeugen. Von Modell Tupolew Tu-154, das noch aus der Sowjetzeit stammt, wurden bis heute über 1000 Stück gebaut, die letzten im Jahr 2009. Noch immer sind heute 119 davon im Einsatz, die allermeisten davon im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier