Hauptsitz von Boeing: Bald Kooperation mit der Türkei?

Kooperation mit Boeing?Türkei will eigene Flieger bauen

Die türkische Luftfahrt boomt. Und auch der Bau eines eigenen Flugzeugs steht nun kurz vor dem Start. Gespräche mit potenziellen Partnern laufen – etwa mit Boeing.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Türkei will in den nächsten zehn Jahren einen eigenen Regionaljet auf den Markt bringen. Dafür sucht man sich offenbar Hilfe bei erfahrenen Firmen. Wie Transportminister Lütfi Elvan laut der Zeitung Hürriyet erklärte, befindet sich die Türkei in Gesprächen mit elf Luftfahrt-Unternehmen. «Wir haben mit unseren Freunden über vieles gesprochen, etwa Business-Pläne oder andere Prozesse der Regionaljetproduktion», erklärte der Minister bei der Eröffnung der Istanbul Air Show.

Offenbar sind die Gespräche schon konkret. Schon in einem Monat werde es mehr Details zum Thema geben, so Elvan. Besonders hob er den amerikanischen Flugzeugbauer Boeing hervor. Auch mit diesem halte man Gespräche ab. Bei Boeing ist man offenbar einer Kooperation gar nicht abgeneigt. Bernard J. Dunn, Türkei-Chef des Produzenten zeigt sich offen. «Boeing hat noch gar nichts in Sachen lokaler Jet-Produktion im Portfolio», so Dunn. «Das setzt lokale Kapazität voraus und die Türkei verfügt darüber.»

Türkischer Flieger für 120 Passagiere

Knowhow in Sachen Flugzeugbau hat die Türkei auch schon. Das Land produziert etwa Teile für die europäische und amerikanische Flugzeugindustrie - so für den Airbus A350XWB, den A319 oder den Dreamliner und die B777 von Boeing. Die Produktion ist unter dem Dach der Turkish Aerospace Industries vereint.

Bis zu 120 Passagiere soll der Regionaljet aus der Türkei nach seiner Vollendung fassen. In einem früheren Plan von 2010 war die Rede davon, zuerst einen Kurzstreckenflieger mit 50 bis 70 Sitzplätzen zu entwickeln und dann an die Planung eines Jets zu gehen. Damals war von einem Zielzeitpunkt 2023 die Rede – pünktlich zum hundertsten Jahrestag der modernen türkischen Republik, die Mustafa Kemal Atatürk im Oktober 1923 ausgerufen hatte.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Streikgefahr bei Boeing wächst

ticker-boeing-1

Boeing erhält F-15-Rahmenvertrag über bis zu 113 Milliarden Euro

ticker-boeing-1

Boeing erhöht nach Streikvotum den Druck auf Ingenieurinnen und Ingenieure

ticker-boeing-787-9

Boeing weist im Juli nur 38 neue Bestellungen aus

Video

Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
airbus a320 fly aryztan feuer
Rauch und Flammen an einem Airbus A320 von Fly Arystan: Während routinemäßiger Wartungsarbeiten am Flughafen Almaty brach ein lokal begrenzter Brand aus. Passagiere und Crew waren nicht an Bord, ein Mitarbeiter wurde jedoch verletzt.
Timo Nowack
Timo Nowack