Hauptsitz von Boeing: Bald Kooperation mit der Türkei?

Kooperation mit Boeing?Türkei will eigene Flieger bauen

Die türkische Luftfahrt boomt. Und auch der Bau eines eigenen Flugzeugs steht nun kurz vor dem Start. Gespräche mit potenziellen Partnern laufen – etwa mit Boeing.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Türkei will in den nächsten zehn Jahren einen eigenen Regionaljet auf den Markt bringen. Dafür sucht man sich offenbar Hilfe bei erfahrenen Firmen. Wie Transportminister Lütfi Elvan laut der Zeitung Hürriyet erklärte, befindet sich die Türkei in Gesprächen mit elf Luftfahrt-Unternehmen. «Wir haben mit unseren Freunden über vieles gesprochen, etwa Business-Pläne oder andere Prozesse der Regionaljetproduktion», erklärte der Minister bei der Eröffnung der Istanbul Air Show.

Offenbar sind die Gespräche schon konkret. Schon in einem Monat werde es mehr Details zum Thema geben, so Elvan. Besonders hob er den amerikanischen Flugzeugbauer Boeing hervor. Auch mit diesem halte man Gespräche ab. Bei Boeing ist man offenbar einer Kooperation gar nicht abgeneigt. Bernard J. Dunn, Türkei-Chef des Produzenten zeigt sich offen. «Boeing hat noch gar nichts in Sachen lokaler Jet-Produktion im Portfolio», so Dunn. «Das setzt lokale Kapazität voraus und die Türkei verfügt darüber.»

Türkischer Flieger für 120 Passagiere

Knowhow in Sachen Flugzeugbau hat die Türkei auch schon. Das Land produziert etwa Teile für die europäische und amerikanische Flugzeugindustrie - so für den Airbus A350XWB, den A319 oder den Dreamliner und die B777 von Boeing. Die Produktion ist unter dem Dach der Turkish Aerospace Industries vereint.

Bis zu 120 Passagiere soll der Regionaljet aus der Türkei nach seiner Vollendung fassen. In einem früheren Plan von 2010 war die Rede davon, zuerst einen Kurzstreckenflieger mit 50 bis 70 Sitzplätzen zu entwickeln und dann an die Planung eines Jets zu gehen. Damals war von einem Zielzeitpunkt 2023 die Rede – pünktlich zum hundertsten Jahrestag der modernen türkischen Republik, die Mustafa Kemal Atatürk im Oktober 1923 ausgerufen hatte.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing und U.S. Navy testen erstmals Tarnkappendrohne MQ-25A Stingray

ticker-boeing-1

Boeing liefert im März weniger Flugzeuge aus

boeing 787 air new zealand imtow

Boeing 787-9 und -10 haben jetzt mehr Reichweite - und das ist für Boeing eine doppelt gute Nachricht

ticker-boeing-1

Erholung bei Verkehrsflugzeugen braucht länger - Boeing startet vorerst kein neues Flugzeugprogramm

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack