Wizz Air hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 mit einem Reinverlust von 198,2 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vorjahreszeitraum hatte die ungarische Billigfluggesellschaft noch einen Gewinn von 38,4 Millionen Euro erzielt. Zwar stieg der Umsatz um 5,5 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro und die Passagierzahl legte um 25,1 Prozent auf 21,2 Millionen zu, doch höhere Treibstoffkosten belasteten das Ergebnis erheblich.
Das operative Ergebnis drehte von einem Gewinn von 27,5 Millionen Euro auf einen Verlust von 183,3 Millionen Euro. Die Treibstoffkosten pro Sitzkilometer stiegen um 21,3 Prozent. Wizz Air reagiert auf die Auswirkungen des Nahostkonflikts und verlagert Kapazitäten von längeren Strecken in den Nahen Osten auf kürzere Europaverbindungen. Zudem waren Ende Juni noch 27 Flugzeuge wegen Triebwerksinspektionen der Pratt-&-Whitney-GTF-Flotte am Boden. Bis Ende 2027 sollen diese Ausfälle vollständig beseitigt sein.