Die ungarische Billigairline rechnet für das am 31. März abgeschlossene Geschäftsjahr mit einem ausgeglichenen bis leicht positiven Nettoergebnis. Sie begründet die bessere Entwicklung im Vergleich zur bisherigen Prognose mit höheren Einnahmen und einer günstigen Absicherung gegen makroökonomische Risiken. Zum Ende des Geschäftsjahres verfügte Wizz Air nach eigenen Angaben über liquide Mittel von 2,1 Milliarden Euro. Rund 70 Prozent des Treibstoffbedarfs für den Sommer seien zu einem Preis von etwa 720 Dollar (rund 635 Euro) pro Tonne abgesichert.
Trotz der Unsicherheiten durch den Konflikt im Nahen Osten sieht die Airline eine starke Nachfrage im Sommergeschäft. Für das erste Halbjahr plant Wizz Air rund 51 Millionen Sitzplätze, ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aktuell seien davon 44 Prozent verkauft.
Wizz Air setzt weiter auf Wachstum in Mittel- und Osteuropa. Drei Viertel der Flotte bestehen inzwischen aus Airbus A321 Neo, die laut Airline rund 18 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als ältere Flugzeuge.