Die Fluglärmkommission Frankfurt hat das weiterentwickelte Betriebskonzept für den größten deutschen Airport in einer Sondersitzung beraten und die dazu eingebrachte Beschlussvorlage angenommen. Das Gremium nahm sowohl das Betriebskonzept als auch den Entwurf des Lärmschutzbereichs für das Jahr 2033 zur Kenntnis . Es begrüßte zugleich das von Fraport, der Deutschen Flugsicherung DFS und dem hessischen Wirtschaftsministerium für den Flughafen Frankfurt erarbeitete zusätzliche Lärmschutzpaket.
Das Konzept sieht vor, die bestehenden Nordwest-Abflugrouten am Flughafen Frankfurt bei steigendem Verkehrsaufkommen häufiger zu nutzen. Nach Angaben der Beteiligten bleiben jedoch mehr als 90 Prozent aller Flugbewegungen unverändert. Vorläufige Berechnungen zeigen zudem, dass die Zahl der vom Fluglärm betroffenen Menschen in der Region insgesamt nicht steigen soll.
Die DFS will nun die notwendigen Änderungen der Flugverfahren für den Flughafen Frankfurt beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung beantragen. Erst nach deren Genehmigung und bei entsprechendem Kapazitätsbedarf könnte das weiterentwickelte Betriebskonzept umgesetzt werden.