Warnstreiks bei Tuifly abgewendet

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Die Tarifverhandlungen für die Tuifly Boden, zuständig für Technik und Bodenservices, sind in der Nacht auf Freitag erfolgreich beendet worden, wie Verdi mitteilt. «Bereits geplante Warnstreiks an Tui-Standorten in Deutschland sind damit vorerst abgesagt», so die Gewerkschaft.

«Die Kolleginnen und Kollegen können sich über deutliche Verbesserungen beim Realeinkommen freuen, klar oberhalb der erwartbaren Preissteigerungen», sagt die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle. «Dazu gibt es mehr freie Tage zur Entlastung von den stressigen Tätigkeiten am Boden.»

Konkret heißt das laut Verdi: eine Vergütungssteigerung von 3,0 Prozent, rückwirkend ab dem 1. Januar 2025. Weitere 2,8 Prozent folgen ab dem 1. Januar 2026. Das Weihnachtsgeld von bisher 500 Euro wird in zwei Stufen bis 2026 auf 2000 Euro angehoben. Auch alle Zulagen erfahren eine Steigerung. Die Laufzeit des neuen Vergütungstarifvertrages geht bis zum 31. Dezember 2026.

Im Manteltarifvertrag wurde zwecks Entlastung für langjährig Beschäftigte ein zusätzlicher Urlaubstag vereinbart. Für Beschäftigte im Schichtdienst gibt es künftig weitere Zusatzurlaube zum Ausgleich für Nachtschichten: Je nach Anzahl geleisteter Nachtschichten sind dies bis zu fünf zusätzliche Urlaubstage im Jahr. Der Manteltarifvertrag soll eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2029 bekommen.

Vereinbart haben die Tarifparteien eine Erklärungsfrist für diese Vereinbarung bis zum 15. Juni 2025. Die Verdi-Mitglieder werden darüber in einer Online-Befragung abstimmen. Bei Annahme des Ergebnisses sind Warnstreiks endgültig abgesagt.

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