Volotea hat am Dienstag (29. September) bei einem Gericht in Barcelona ein sogenanntes Preconcurso-Verfahren eingeleitet. Das spanische Verfahren ermöglicht es Unternehmen, mit ihren Gläubigern über eine Restrukturierung zu verhandeln, bevor gegebenenfalls ein reguläres Insolvenzverfahren folgt.
Die Fluggesellschaft hatte bereits eine Woche zuvor mitgeteilt, dass sie Gespräche über eine langfristige Restrukturierung ihrer Finanzschulden von rund 200 Millionen Euro führt. Ziel ist eine Vereinbarung mit den Gläubigern, die den Fortbestand des Unternehmens sichern soll. Parallel plant Volotea, ihre Flotte von derzeit 44 auf 30 bis 35 Flugzeuge zu verkleinern. Zudem bereitet die Airline eine Kapitalerhöhung mit verschiedenen Investoren vor.