Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration will Drohnenflüge über kritischer Infrastruktur künftig stärker einschränken. Ein neuer Regelungsvorschlag sieht vor, dass Betreiber sensibler Anlagen Flugverbotszonen beantragen können. Betroffen wären unter anderem Energieanlagen, Verkehrsnetze, Chemiewerke, Wasseraufbereitung, Gesundheitswesen sowie Einrichtungen der Rüstungsindustrie.
Geplant sind von der FAA zwei Arten von Sperrzonen. In einfachen Restriktionsgebieten dürften nur zuvor geprüfte Drohnenbetreiber fliegen. In besonders sensiblen Bereichen wären Drohnenflüge grundsätzlich verboten, sofern keine ausdrückliche Genehmigung der Behörden vorliegt.
Die Flugverbote sollen klar definierte horizontale und vertikale Grenzen erhalten. Verstöße könnten mit Geldstrafen, Lizenzentzug oder strafrechtlichen Konsequenzen geahndet werden. Mithilfe von Remote-ID-Technologie sollen Behörden zudem Drohnenpiloten leichter identifizieren können. Die öffentliche Konsultation zu den Plänen läuft bis zum 6. Juli 2026.