Die tunesische Fluggesellschaft Tunisair prüft offenbar Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit Boeing bei der Modernisierung ihrer Flotte. Am 22. Oktober traf sich Verkehrsminister Rachid Amri in Tunis mit einer Delegation des US-Flugzeugbauers unter Leitung von Wael Zaoud, Boeing-Chef für den Nahen Osten und Afrika. Auch Vertreter von Tunisair und der US-Botschafter nahmen teil.
Besprochen wurden die Flottenerneuerung und der Ausbau des Streckennetzes. Eine Flugzeugbestellung oder konkrete Vereinbarung wurde nicht bekannt gegeben. Tunisair betrieb im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 19 Flugzeuge, von denen sieben dem Unternehmen gehörten und zwölf geleast waren. Die Regierung hatte im April das Ziel ausgegeben, die Flotte bis Jahresende auf 21 Flugzeuge zu vergrößern.