Swiss verzeichnet Rekordquartal

Swiss konnte von einem sehr guten Sommerreisegeschäft profitieren und hat durch ein Rekordergebnis im dritten Quartal das bereits starke Resultat des ersten Halbjahres weiter ausgebaut. Vor allem im Freizeitreisesegment war die Nachfrage nach Reisen groß. In den ersten neun Monaten des Jahres erwirtschaftete die Lufthansa-Tochter ein operatives Ergebnis von 615,9 Millionen Franken. Dies entspricht einer Steigerung von rund 114 Prozent gegenüber Vorjahr (2022: 287,5 Millionen Franken).

Damit hat Swiss das stärkste Neunmonatsergebnis in ihrer über zwanzigjährigen Firmengeschichte verzeichnet. Die operativen Erträge stiegen im selben Zeitraum gegenüber Vorjahr um 26,4 Prozent auf 4,0 Milliarden Franken (2022: 3,2 Milliarden Franken).

«Auch im dritten Quartal konnten wir davon profitieren, dass die Nachfrage nach Flugreisen branchenweit größer war als das Angebot», so Swiss-Finanzchef Markus Binkert. «Zugute kamen uns außerdem unsere kompetitiven Kostenstrukturen infolge der Restrukturierung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. So liegen zum Beispiel unsere Verwaltungskosten weiterhin unter dem Niveau von vor der Pandemie.»

Obwohl die Nachfrage nach Cargoleistungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist und inzwischen wieder auf Vorkrisenniveau zurück ist, hat die Frachtsparte von Swiss auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 einen bedeutenden Beitrag zum Gesamtergebnis geleistet.

Im traditionell reiseintensivsten dritten Quartal hat sich der positive Geschäftstrend des ersten Halbjahres weiter intensiviert. In den Monaten Juli bis September steigerte Swiss ihr operatives Ergebnis gegenüber Vorjahr um ein Viertel auf knapp 277,6 Millionen Franken (2022: 220,5 Millionen Franken) und erzielte das stärkste Quartalsergebnis ihrer Geschichte. Die operativen Erträge stiegen um rund 10,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken (2022: 1,3 Milliarden Franken).

Swiss sieht aktuell eine Normalisierung der Durchschnittserlöse. Gleichzeitig ist die Branche mit steigenden Kosten konfrontiert, zum Beispiel für Energie. Damit wird das Marktumfeld mittelfristig anspruchsvoller. Swiss erwartet dennoch ein sehr gutes Ergebnis für das Gesamtjahr 2023.

Swiss transportierte von Januar bis September rund 12,4 Millionen Fluggäste und damit rund ein Drittel mehr als in der Vorjahresperiode. In diesem Zeitraum führte die Airline über 97.000 Flüge durch, ein Viertel mehr als im Vorjahr. Auf dem gesamten Streckennetz hat Swiss in den ersten neun Monaten 2023 insgesamt 33 Prozent mehr Sitzkilometer angeboten (gemessen in ASK, angebotene Sitzkilometer; diese Kennzahl stellt die Leistungseinheit im Luftverkehr dar).

Die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) steigerte die Fluggesellschaft im selben Zeitraum um 42 Prozent. Die Flugzeuge von Swiss waren in den ersten neun Monaten des Jahres gut ausgelastet. Der Sitzladefaktor betrug durchschnittlich 85,1 Prozent und lag damit um 5,4 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Im dritten Quartal transportierte Swiss rund 4,9 Millionen Passagiere gegenüber 4,0 Millionen in der Vorjahresperiode. Die Airline führte über 36.500 Flüge durch im Vergleich zu knapp 31.000 im dritten Quartal 2022. Mit 88,2 Prozent lag der durchschnittliche Sitzladefaktor um 1,3 Prozentpunkte unter Vorjahr. Insgesamt hat Swiss im dritten Quartal 89 Prozent der Kapazität von 2019 angeboten.

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