Swiss hatte bei Muscat-Sonderflug Ersatzräder für Airbus A340 dabei

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Der von Swiss durchgeführte Sonderflug aus Muscat für gestrandete Nahost-Reisende ist am Donnerstag (5. März) um kurz nach 14:30 Uhr in Zürich gelandet. An Bord des voll besetzten Airbus A340 waren 211 Passagiere, 205 Erwachsene und sechs Babys, wie die Fluggesellschaft mitteilt.

«Innerhalb von weniger als 48 Stunden haben rund 40 Mitarbeitende diesen Flug möglich gemacht. Teams aus Operations, Technik, Crewplanung und vielen weiteren Bereichen arbeiteten unter hohem Zeitdruck zusammen, koordinierten Abläufe, organisierten freiwillige Crews und stimmten sich mit Behörden ab», so die Schweizer Lufthansa-Tochter.

Auch an Bord war das Team bewusst breit aufgestellt. Die Crew bestand aus zwei Kapitänen, zwei Kopiloten und zehn Mitgliedern der Kabinencrew. Zusätzlich reiste ein Mechaniker mit.

Im Frachtraum hatte das Team vorsorglich einen Container mit wichtigen Ersatzteilen geladen, darunter auch Räder, um bei möglichen technischen Arbeiten in Muscat möglichst unabhängig handeln zu können. «Die Crew war damit auf vieles vorbereitet, was eine solche Mission mit sich bringen kann», so Swiss. Bereits gestern Mittwochabend war die Besatzung mit dem Flugzeug in den Oman geflogen, um den Flug vorzubereiten.

«Hinter diesem Flug steht damit eine enorme Teamleistung vieler Kolleginnen und Kollegen, die rund um die Uhr daran gearbeitet haben, diese Mission möglich zu machen», sagt Oliver Buchhofer, Betriebschef von Swiss. «Wir bedanken uns bei unserer Crew für ihren ausserplanmäßigen Einsatz sowie bei allen, welche diesen Flug geplant und durchgeführt haben. Was von aussen nach einer einfachen Lösung aussieht, erfordert in der Realität eine sehr sorgfältige und vielschichtige Vorbereitung. Eine Crew muss rechtlich einsetzbar sein und Ruhezeiten einhalten, denn diese Flüge sind anspruchsvoll und intensiv. Das Flugzeug muss technisch verfügbar und entsprechend geeignet sein. Behörden müssen zustimmen. Die Lage am Zielort und entlang der Flugroute muss sicher und berechenbar genug sein. Und wir müssen sicherstellen, dass der Rückflug ebenso gewährleistet ist.»

Der Sonderflug erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Es handelte sich jedoch nicht um einen subventionierten Evakuationsflug, sondern um eine eigenständige Operation von Swiss.

An Bord waren einerseits Gäste, die bereits ein Swiss-Ticket hatten und ihre Reise nach Zürich aufgrund der aktuellen Lage nicht antreten konnten. Anderseits erhielten Schweizer Staatsangehörige, die sich beim EDA mit Aufenthaltsort Oman registriert haben, die Angaben für die Buchungshotline von Swiss für diesen Flug.

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