Die amerikanische Billigairline hat beim Konkursgericht in New York einen Reorganisationsplan im Rahmen des laufenden Chapter-11-Verfahrens eingereicht. Die Vereinbarung mit Kreditgebern und Anleihegläubigern soll es Spirit Airlines ermöglichen, den Gläubigerschutz voraussichtlich bis zum Frühsommer zu verlassen.
Im Zuge der Sanierung will Spirit Airlinesihre Flotte bis zum dritten Quartal 2026 auf 76 bis 80 Flugzeuge verkleinern, vor allem Airbus A320 und A321 älterer Generation. Dadurch sollen Schulden, Leasingverpflichtungen und Betriebskosten sinken.
Zugleich plant Spirit Airlines, ihr Streckennetz stärker auf wichtige Märkte wie Fort Lauderdale, Orlando, Detroit sowie den Raum New York auszurichten. Nach der Restrukturierung sollen die Gesamtverbindlichkeiten von zuvor 7,4 Milliarden Dollar (6,8 Milliarden Euro) auf etwa zwei Milliarden Dollar (1,84 Milliarden Euro) sinken.