So will KLM mit Airbus A330, A321 Neo, Boeing 787 und 777 Treibstoff sparen

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Anfang Oktober kündigte die niederländische Fluggesellschaft an, im Rahmen der Aviation Challenge auf ausgewählten Flügen «effiziente Fluginstrumente für Cockpitcrews» zu testen, um so effizient wie möglich zu fliegen und so den Treibstoffverbrauch und Emissionen zu reduzieren. Worum es dabei genau ging, verriet KLM jedoch zunächst nicht.

Auf Nachfrage von aeroTELEGRAPH erklärt die zuständige KLM-Managerin Lisanne van Wijngaarden nun: «Wir haben zwei neue Tools in dieser Kategorie eingeführt.»

Dabei handele sich zum einen um Opticlimb für Airbus A330 und A321 Neo. «Durch die Nutzung von Flugzeugdaten und prädiktiver Modellierung erstellt Opticlimb optimierte Steigflugprofile», erklärt van Wijngaarden. «Es verwendet vierdimensionale Wettervorhersagen (Winddaten alle 1000 Fuß), operative Flugpläne (einschließlich Abflugrouten, Zeit und Startgewicht) sowie flugzeugspezifische Leistungsmodelle, um individuelle Empfehlungen für Steiggeschwindigkeiten und Beschleunigungshöhen zu geben.

KLM hatte Opticlimb, das von Sita stammt, zuvor bereits für die Boeing 737 und in der Cityhopper-Flotte eingeführt. «Jetzt erweitern wir die Anwendung auf die Airbus-Flotte und erwarten Kraftstoffeinsparungen im Steigflug von 50 bis 140 Kilogramm pro Flug, bei einer maximalen Verlängerung der Steigzeit um 30 Sekunden», sagt die Managerin.

Für Boeing 777 und 787 setzt KLM zudem auf Pace. Dabei handelt es sich um «ein Optimierungssystem für den Reiseflug, das erweiterte Windmodelle, aktuelle Winddaten und Echtzeit-Flugzeugparameter nutzt, um kraftstoffsparende vertikale Flugprofile während des Reiseflugs zu berechnen», erklärt van Wijngaarden. «Es optimiert das vertikale Profil und den Cost Index so, dass die geplante Ankunftszeit mit maximaler Effizienz erreicht wird.» Man erwarte Kraftstoffeinsparungen von etwa 200 Kilogramm pro Flug.

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