Schweizer Wetterdienst verrechnete zu hohe Kosten für Flugwetterdaten

Das schweizerische Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteo Schweiz erbringt den zivilen Flugwetterdienst und verrechnet seine Leistungen an die Flugsicherung Skyguide, die sich ihrerseits über Gebühren und andere Beiträge und Entgelte finanziert. Das bisher vom Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl mit Meteo Schweiz vereinbarte Kostendach für die Flugwetterkosten beläuft sich auf jährlich 17,4 Mio. Franken. Auf Basis des Rechnungsjahres 2017 hat das Bazl die von Meteo Schweiz ermittelten Kosten in der Höhe von rund 17,1 Mio. Franken überprüft.

Der nun vorliegende Abschlussbericht kommt zum Schluss, dass diese Kosten zu hoch angesetzt sind. Das Bazl hat bei seiner Detailprüfung anrechenbare Kosten in der Höhe von 14,5 Mio. Franken festgestellt. Die Ursache für die Abweichung ist ein mangelhaftes System, das die Kosten- und Leistungsberechnung zu wenig differenziert ausweist. Im Rahmen der Überprüfung des Verrechnungsmodells wurden keine Hinweise gefunden, die auf ein Fehlverhalten hindeuten.

Das Kostendach wurde gemäss der Empfehlung des Bazl von bisher 17,4 Millionen Franken auf neu 14,5 Millionen Franken gesenkt. Der Abschlussbericht des Bundesamtes ist zusammen mit dem Gutachten der KPMG öffentlich einsehbar. Der Bericht befasst sich nicht mit der Rückabwicklung der in der Vergangenheit zu hoch belasteten Flugwetterkosten.

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