S7, Aeroflot und Co.: Russische Airlines warnen vor Wartungsproblemen durch neue Kennzeichnungspflicht

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Die russische Branchenvereinigung Association of Air Transport Operators warnt vor erheblichen Folgen neuer Vorschriften: Die Ausweitung des Kennzeichnungssystems auf Flugzeugteile könnte die Wartung von Maschinen massiv erschweren und Flüge verteuern.

Hintergrund ist ein Regierungsbeschluss, der seit März 2026 gilt und auch zahlreiche importierte Komponenten erfasst. Airlines müssen diese künftig kennzeichnen und sämtliche Bewegungen dokumentieren.

Besonders kritisch ist laut der Branchenvereinigung, die Airlines wie S7, Aeroflot, Utair und viele mehr vertritt, der Reparaturkreislauf: Viele Bauteile werden regelmäßig ins Ausland geschickt und anschließend wieder eingeführt. Dadurch müssten sie immer wieder neu registriert und ausgebucht werden – ein erheblicher bürokratischer Aufwand, den das System bislang nicht abbildet.

Die Airlines fordern daher Ausnahmen für Wartungs- und Ersatzteile. Andernfalls drohen Verzögerungen bei der Instandhaltung, steigende Kosten und letztlich höhere Ticketpreise.

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