Ryanair kritisiert belgische Ticketsteuer als Bevorteilung von Lufthansa

Die belgische Regierung plant eine Steuer, die 10 Euro pro Flugticket betragen wird, wenn das Ziel weniger als nur 500 Kilometer Luftlinie vom Abflughafen entfernt liegt, 2 Euro bei mehr als 500 Kilometer innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums oder 4 Euro außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums. Ausgenommen sind Transferverbindungen. Dies sieht Ryanair als Bevorteilung von Lufthansa und ihrer Tochter Brussels Airlines an. 600.000 Fluggäste pro Jahr flögen zwischen Brüssel und Frankfurt, eine Strecke von knapp über 300 Kilometer, so die Billigairline. 55 Prozent davon würden in Frankfurt auf einen anderen Flug umsteigen und seien deshalb von der Steuer ausgenommen. Dabei seien Umsteigepassagiere die größten Umweltverschmutzer, weil sie längere Strecken zurücklegten.

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