Die russische Fluggesellschaft steckt laut lokalen Medienberichten in einer schweren wirtschaftlichen Krise. 2025 sank der Reingewinn um rund 30 Prozent, während der operative Verlust auf 3,6 Milliarden Rubel (rund 39,5 Millionen Euro) anwuchs. Als Gründe werden steigende Kosten, Inflation und eine schwache Nachfrage genannt. Zusätzlich belastet Azimuth Airlines die Abhängigkeit von importierten Bauteilen den Betrieb: Die Flotte von Yakovlelv Superjet 100 ist trotz russischer Produktion auf ausländische Komponenten angewiesen, die aufgrund von Sanktionen schwer verfügbar sind.
Azimuth Airlines ist zunehmend auf staatliche Subventionen angewiesen. Ohne diese Unterstützung wäre ein Weiterbetrieb kaum möglich.