Das Land in Ostafrika hält trotz steigender Staatsverschuldung an seinen ehrgeizigen Luftfahrtplänen fest. Die Regierung von Ruanda stellt im Haushaltsrahmen 2026/27 zusätzliche Mittel für den Ausbau des neuen internationalen Flughafens von Kigali sowie für Rwandair bereit.
Finanzminister Yusuf Murangwa erklärte gemäß dem Portal KT Press vor dem Parlament, dass die zweite Bauphase des neuen Kigali International Airport Ausgaben in Höhe von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verursachen werde. Das Projekt ist Teil eines Investitionsprogramms von umgerechnet rund 1,7 Milliarden Euro. Finanziert wird ein großer Teil über neue Auslandskredite.
Parallel erhöht die Regierung die Unterstützung für Rwandair. Hintergrund sind steigende Betriebskosten durch hohe Treibstoffpreise infolge des Nahostkonflikts. Laut Regierung bilden Flughafen und Nationalairline gemeinsam das Kernstück einer langfristigen Strategie, Kigali als regionales Drehkreuz für Luftfahrt, Tourismus und Konferenzen auszubauen.