Rolls-Royce und die britische Regierung haben ein gemeinsames Entwicklungsprogramm für neue Triebwerke für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge vereinbart. Über einen Zeitraum von zehn Jahren sollen 2,5 Milliarden Pfund (rund 2,9 Milliarden Euro) in die Entwicklung effizienterer und emissionsärmerer Antriebstechnologien fließen. Im Mittelpunkt steht die Ultrafan-Technologie, die Rolls-Royce sowohl für Großraum- als auch für Schmalrumpfflugzeuge entwickelt.
Sie umfasst unter anderem einen Fan aus Kohlefaserverbundwerkstoff mit einer Vorderkante aus Titan. Rolls-Royce ist bislang vor allem im Markt für Großraumflugzeugtriebwerke vertreten, etwa mit dem Trent XWB für den Airbus A350. Bei Schmalrumpfflugzeugen dominieren derzeit CFM International und Pratt & Whitney.