Ein Superjumbo der deutschen Fluggesellschaft auf dem Weg von San Francisco nach München hat wegen eines Zwischenfalls an Bord außerplanmäßig in Boston landen müssen. Nach Angaben der Polizei des US-Bundesstaates Massachusetts soll eine Passagierin während Flug LH459 von Lufthansa eine andere Reisende angegriffen haben.
Der Flug war am Mittwochabend (10. Juni) in San Francisco gestartet. Rund drei Stunden nach dem Abflug drehte der Airbus A380 von Lufthansa über dem Norden Kanadas um und nahm zunächst Kurs auf Chicago, bevor sie schließlich nach Boston umgeleitet wurde. Die Polizei wurde gegen 8 Uhr Ortszeit über die Situation informiert. Die mutmaßliche Angreiferin sei während des Fluges gefesselt worden.
Nach dem Auftanken setzte der Airbus A380 mit 508 Passagieren seine Reise nach München fort. Lufthansa betont, die Sicherheit von Passagieren und Besatzung habe stets höchste Priorität.