MTU Aero Engines entwickelt Turbinen- und Verdichtertechnologien weiter

EMVAL und Zwei-Wellen-Verdichter-Rig - so heißen die beiden Clean-Sky-2-Demonstratoren der MTU Aero Engines. Zusammen mit den strategischen Kooperationspartnern GKN Aerospace Sweden und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat der deutsche Triebwerkshersteller im Rahmen des

europäischen Forschungsprogramms Clean Sky 2 die Komponenten Niederdruckturbine (NDT) und Hochdruckverdichter (HDV) weiterentwickelt und die neuen Technologien validiert.

Sie sollen jetzt in die nächste Generation von Getriebefan-Triebwerken einfließen. «Wir haben uns auf das Zusammenwirken unserer Komponenten mit deren Nachbarmodulen konzentriert und wollten insbesondere auch die Interaktion optimieren», erläutert Dr. Claus Riegler, Leiter Technologie und Vorauslegung bei von MTU Aero Engines in München. Im Bereich der Niederdruckturbine wurden Eintritts- und Austrittsgehäuse miteinbezogen und beim Hochdruckverdichter spielten auch der Niederdruckverdichter und der Übergangskanal eine wichtige Rolle. Es ging unter anderem um eine weiter verbesserte Aerodynamik, die Entwicklung neuer, leichterer und temperaturbeständigerer Werkstoffe sowie neue Fertigungsverfahren.

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