Der Wartungsriese hat den Umsatz im ersten Quartal um zwölf Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gesteigert. Besonders stark wuchs das Geschäft mit externen Kunden, deren Anteil am Umsatz von 73 auf 78 Prozent zunahm. Trotz der hohen Nachfrage fiel das operative Ergebnis bei Lufthansa Technik leicht um zwei Prozent auf 158 Millionen Euro.
Belastet wurde die Entwicklung vor allem durch Materialengpässe, höhere Kosten und den schwächeren Dollar. Besonders in der Triebwerkswartung bleibt die Versorgungslage schwierig. Zudem beobachtet Lufthansa Technik die Auswirkungen der Nahostkrise mit Sorge. Erste Airlines reduzieren bereits ihre Kapazitäten, was das Wachstum des Wartungsgeschäfts bremsen könnte.
Gleichzeitig baut das Unternehmen seine internationalen Standorte weiter aus. Neue Werke entstehen unter anderem in Portugal und Kanada. In den USA eröffnete Lufthansa Technik zuletzt eine neue Anlage in Tulsa. Zudem sicherte sich das Unternehmen in China den bislang größten Vertrag für Triebwerksservices im Land.