Im Tarifkonflikt um die Altersversorgung für Cockpit-Beschäftigte bei den beiden deutschen Fluglinien bringt der Konzern ein neues Modell ins Spiel. Kern des Vorschlags ist die Integration der bisherigen Übergangsversorgung in die betriebliche Altersvorsorge für Pilotinnen und Piloten Lufthansa und Lufthansa Cargo.
Lufthansa Group argumentiert, dass ein einheitliches System – wie bei Wettbewerbern – Vorteile biete und flexibler sei. Die bisherige Übergangsversorgung verfalle etwa für Beschäftigte, die bis zur gesetzlichen Altersgrenze fliegen.
Durch die Umstellung könnte die betriebliche Altersvorsorge laut Lufthansa Group um bis zu 50 Prozent verbessert werden, ohne dass die Gesamtkosten steigen. Gleichzeitig betont Lufthansa, dass für Mitarbeitende kurz vor der Übergangsversorgung Planungssicherheit gewährleistet bleiben müsse.