Die Airforwarders Association hat die US-Regierung vor Plänen gewarnt, Teile der Verkehrssischerheitsbehörde zu privatisieren. Verbandschef Brandon Fried erklärte, eine Schwächung der staatlichen Aufsicht könne Sicherheitslücken schaffen, wie sie vor den Anschlägen vom 11. September 2001 bestanden hätten. Damals seien ausgelagerte Sicherheitsdienste oft stärker auf Kostensenkung als auf Wirksamkeit ausgerichtet gewesen, so der Wirtschaftsverband der internationalen Luftfrachtbranche. Die anschließende Verstaatlichung der Passagierkontrollen habe genau diese Schwächen beheben sollen.
Der Verband verwies zwar auf erfolgreiche öffentlich-private Modelle im Luftfrachtbereich wie das Known Shipper Program oder Air Cargo Advance Screening. Diese funktionierten jedoch nur dank strenger bundesstaatlicher Standards und Kontrolle durch Behörden wie Transportation Security Administration TSA und CBP.
Eine Übertragung dieses Modells auf die Passagierkontrolle ohne starke staatliche Aufsicht würde nach Ansicht der Airforwarders Association erhebliche Risiken bergen. Der Verband fordert deshalb, die Befugnisse der TSA nicht zu beschneiden, sondern weiter zu stärken, um einheitliche Sicherheitsstandards im US-Luftverkehr sicherzustellen.