Die Internationale Luftverkehrsvereinigung Iata hat bekanntgegeben, dass sich mittlerweile 50 Organisationen und Staaten an der Supporting Alliance for Corsia Eligible Emissions Unit Supply beteiligen. Ziel der Initiative ist es, das Angebot an hochwertigen Emissionsgutschriften für das globale Klimaschutzsystem der Luftfahrt Corsia deutlich auszubauen.
Neu der Allianz beigetreten sind die Regierungen von Guyana, Madagaskar, Sambia, Simbabwe und des Vereinigten Königreichs. Peru hat ebenfalls Interesse an einer Teilnahme signalisiert. Darüber hinaus unterstützen nun auch die International Emissions Trading Association, die Verified Carbon Market Collaborative, das Analyseunternehmen Sylvera sowie Airbus die Initiative finanziell und technisch.
Die Allianz soll dazu beitragen, bis zum Frühjahr 2027 ausreichend Emissionsgutschriften bereitzustellen. Der Bedarf für die internationale Luftfahrt wird auf 225 bis 250 Millionen Corsia-zugelassene Emissionseinheiten geschätzt. Dafür sollen unter anderem Regierungen beim Zugang zu Kohlenstoffmärkten unterstützt und die Verknüpfung zwischen nationalen Klimazielen und dem Corsia-System erleichtert werden.
Zu den teilnehmenden Luftfahrtunternehmen gehören unter anderem Air France-KLM, ANA, die Lufthansa Group, Qatar Airways, Singapore Airlines, Swiss, Scoot und Pegasus Airlines. Auch Airbus beteiligt sich an der Initiative.