IAG reduziert Verlust, ist aber immer noch deutlich im Minus

Der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG hat im ersten Quartal einen operativen Verlust vor Sonderposten von 754 Million Euro eingefahren. Im ersten Quartal 2021 hatte noch ein Minus von 1,14 Milliarden Euro zu Buche gestanden.

«Die Auswirkungen von Omicron wirkten sich im Januar und Februar kurzfristig negativ auf das Betriebsergebnis», schreibt der Konzern. Zuletzt galt jedoch: «Die fortgesetzte Lockerung der von Regierungen auferlegten Reisebeschränkungen, insbesondere in Großbritannien, führte zu einer verbesserten Reisenachfrage, wobei der Krieg in der Ukraine keine spürbaren Auswirkungen hatte.» Im ersten Quartal sei eine starke Erholung im Geschäftsreiseverkehr zu verzeichnen gewesen, während der Premium-Urlaubsverkehr stark geblieben sei.

Die Passagierkapazität der IAG Airlines (British Airways, Iberia, Aer Lingus, Vueling, Level) betrug im ersten Quartal 65 Prozent der Kapazität verglichen mit dem Vor-Covid-Jahr 2019. Die derzeitige Planung der Passagierkapazität für den Rest des Jahres 2022 sieht etwa 80 Prozent der Kapazität von 2019 im zweiten Quartal vor, 85 Prozent im dritten Quartal und 90 Prozent im vierten Quartal vor, was zu einer Gesamtjahreskapazität von etwa 80 Prozent der Kapazität führt.

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