Die Airline-Holding hält sich im Bieterverfahren um die portugiesische Nationalairline weiterhin alle Optionen offen. Eine endgültige Entscheidung über die Teilnahme wurde noch nicht getroffen, berichtet die Nachrichtenagentur Lusa. Die Frist zur Abgabe eines Angebots läuft bis zum 2. April.
Medienberichte, wonach IAG eher von einer Offerte absehen könnte, wurden nicht bestätigt. Hintergrund ist offenbar die Struktur des Verkaufs: Portugal plant, maximal 44,9 Prozent der Airline zu veräußern – aus Sicht der spanisch-britischen Gruppe möglicherweise nicht attraktiv genug.
Neben IAG haben auch Air France-KLM und Lufthansa Group Interesse signalisiert. Gefordert sind neben einem finanziellen Angebot auch strategische Konzepte sowie Zusagen zur langfristigen Entwicklung der Fluglinie und der portugiesischen Flughäfen.