Der Rechtsstreit mit der brasilianischen Fluglinie über einen Wert rund 189 Millionen Euro soll vom portugiesischen Staat getragen werden und nicht auf künftige Investoren von Tap Air Portugal übergehen. Dies erklärte Infrastrukturminister Miguel Pinto Luz dieser Tage. Er betonte, dass der Konflikt die laufende Privatisierung nicht beeinträchtige. Die Interessenten Air France-KLM und Lufthansa Group seien darüber informiert.
Hintergrund ist ein Darlehen von Azul an Tap aus dem Jahr 2016, das nicht zurückgezahlt wurde und inzwischen inklusive Zinsen den aktuellen Streitwert erreicht.