Der britisch-spanische Luftfahrtkonzern International Airlines Group (IAG) rechnet für 2026 nicht mehr mit einem Ausbau seines Flugangebots. Statt des bislang erwarteten Wachstums von knapp 3 Prozent soll die Kapazität nun auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Im ersten Halbjahr erzielte der Konzern, zu dem British Airways, Iberia, Aer Lingus, Vueling und Level gehören, einen Umsatz von 15,9 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis vor Sondereffekten von 1,98 Milliarden Euro. Belastet wurde das zweite Quartal unter anderem durch höhere Treibstoffkosten sowie Kapazitätsanpassungen auf Strecken nach Afrika, in den Nahen Osten und nach Asien. Gleichzeitig berichtet IAG von einer anhaltend starken Nachfrage, besonders im Premiumsegment auf den Nordatlantikverbindungen von British Airways.