Die Gläubiger von Air Baltic haben Änderungen an den Bedingungen einer 380 Millionen Euro schweren Anleihe mit einem Zinssatz von 14,5 Prozent und Laufzeit bis 2029 genehmigt. Die am 14. August und 14. November 2026 fälligen Zinsen werden demnach nicht bar ausgezahlt, sondern unter bestimmten Bedingungen dem Anleihekapital zugeschlagen. Zudem wird die vorgeschriebene Mindestliquidität bis zum 14. November vorübergehend ausgesetzt.
Air Baltic will damit Liquidität sichern, während die Airline ihre strategische Überprüfung fortsetzt und über eine Zwischenfinanzierung verhandelt. Der überarbeitete Geschäftsplan sieht unter anderem eine stärkere Konzentration auf das Drehkreuz Riga, eine angepasste Flotte von Airbus A220-300 und niedrigere Kosten vor.