Der Flughafen Linz bekommt ab Ende März wieder eine Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt. Die dänische Airline DAT übernimmt die Strecke und plant nach einer Anlaufphase bis zu 17 wöchentliche Flüge, maximal drei täglich. Das Land Oberösterreich unterstützt die Verbindung im Rahmen einer sogenannten Public Service Obligation mit bis zu 36 Millionen Euro über vier Jahre, um mögliche Verluste abzudecken.
Die staatliche Förderung gilt als ungewöhnlich und stößt auf Kritik. «Dieser Zuschuss des Landes ist durchaus kritisch zu sehen», sagt Bernhard Auinger, Bürgermeister der Stadt Salzburg und Flughafenaufsichtsrat in Salzburg zur Zeitung Salzburger Nachrichten. Es werde auch vereinzelt dazu kommen, dass Passagiere, die bislang Salzburg als Abflugsort wählten, nun ab Linz fliegen würden. Auinger betont zudem, dass es keinerlei öffentliche Subventionen für Flugverbindungen in Salzburg gebe. Auch die Grüne Partei protestiert: «Wir sehen es sehr kritisch, wenn mit öffentlichem Geld Flugreisen, die extrem klimaschädlich sind, gefördert werden», sagt Klubobfrau Martina Berthold dem Blatt.