Der Betreiber des Amsterdamer Flughafens begrüßt die Entscheidung des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, Flächen freizugeben, die für eine mögliche zweite Kaagbaan reserviert waren. Mehr als 20 Jahre lang sei Land für den möglichen Bau einer zweiten Start- und Landebahn 06/24 am Flughafen Amsterdam reserviert worden und das sei eine unnötige Einschränkung in einem Gebiet gewesen, in dem Land bereits knapp sei, teilt die Schiphol Group mit.
Eine 2019 durchgeführte Studie sei zu dem Schluss gekommen, dass eine zweite Kaagbaan die Lärmbelästigung nicht verringere, sondern das Problem nur verlagern würde, argumentiert sie. Außerdem sehe man keinen Bedarf mehr für eine zusätzliche Start- und Landebahn.