Die Billigairline-Gruppe prüft den Einstieg in den westafrikanischen Luftverkehrsmarkt. Als mögliche Ausgangspunkte gelten die bestehenden Luftverkehrsbetreiberzeugnisse (Englisch: AOCs) der Schwestergesellschaft Solenta Aviation in Gabun und der Elfenbeinküste. Konkrete Pläne gebe es zwar noch nicht, erklärte Fastjet gemäß dem Portal News Aero. Die vorhandenen AOCs würden jedoch einen Markteintritt erleichtern.
Fastjet setzt bei ihrer Expansion zunehmend auf ein Franchise-Modell, um den Kapitalbedarf und regulatorische Hürden gering zu halten. Aktuell gehören Fastjet Zimbabwe und die südafrikanische Chartergesellschaft Federal Airlines zur Gruppe. Zudem wird die Wiederaufnahme von Fastjet Mozambique über eine Franchisevereinbarung mit Solenta Aviation Mozambique vorbereitet. Solenta verfügt über aktive AOCs in Südafrika, Mozambique, Gabun und der Elfenbeinküste.