Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC ist im ersten Halbjahr 2026 weiter gewachsen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 8,6 Prozent auf 526,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 38 Prozent auf 25,3 Millionen Euro, die EBIT-Marge erhöhte sich von 3,8 auf 4,8 Prozent. Dazu trug nach Unternehmensangaben auch das Effizienzprogramm Core bei.
Gleichzeitig baut FACC seine Kapazitäten aus. Für ein neues Werk in St. Martin in Oberösterreich sind Investitionen von 120 Millionen Euro vorgesehen. Weitere sechs Millionen Euro flossen im ersten Halbjahr in Automatisierung und Digitalisierung. Die Nettoverschuldung sank von 218,7 auf 182,7 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr erwartet FACC ein Umsatzwachstum von zehn bis 15 Prozent und damit erstmals einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Die EBIT-Marge soll zwischen 5,25 und 6,25 Prozent liegen.