Die European Cockpit Association ECA, die rund 44.000 Pilotinnen und Piloten vertritt, zeigt sich besorgt über die Eskalation im Konflikt zwischen Cockpitpersonal und Management beider deutschen Fluggesellschaft. Kritik entzündet sich daran, dass Vereinbarungen aufgehoben oder nicht eingehalten würden, die es gemäß ECA Pilotinnen und Piloten von Lufthansa ermöglichen, sich im Auftrag ihrer Gewerkschaften an sicherheitsrelevanter Arbeit zu beteiligen.
ECA-Vizepräsident Paul Reuter warnt, ein Ausschluss von Pilotenvertretern bei Lufthansa könne nicht nur das Vertrauen nachhaltig beschädigen, sondern auch negative Folgen für die Flugsicherheit haben. Die Organisation fordert Lufthansa auf, den Dialog rasch wieder aufzunehmen und die Mitwirkung der Piloten an Sicherheitsfragen sicherzustellen.