Für zunächst zehn Tage reduziert der Flughafen Budapest insbesondere zwischen 17 und 22 Uhr den Energieeinsatz. Betroffen sind vor allem nicht sicherheitsrelevante Systeme, darunter die Klimaanlagen in den öffentlichen Bereichen von Terminal 2, die etwas heruntergefahren werden. Dort können daher die Temperaturen in diesem Zeitraum etwas höher ausfallen als gewohnt. Der Flughafen betont, dass Flugbetrieb, sicherheitskritische Infrastruktur und Passagierabfertigung uneingeschränkt gewährleistet bleiben.
Hintergrund der Maßnahme ist die angespannte Stromversorgung in Ungarn. Wegen der anhaltenden Hitze und des außergewöhnlich niedrigen Pegels der Donau musste das Kernkraftwerk Paks seine Leistung reduzieren. Die Regierung ruft daher Unternehmen und öffentliche Einrichtungen auf, ihren Stromverbrauch zu senken.