Die Pilotengewerkschaft Alpa hat die für den 10. August geplante Verhandlungsrunde mit Delta Air Lines abgesagt und wirft der Fluggesellschaft einen umfassenden Angriff auf bestehende Dienstplanregelungen vor. Hintergrund sind Tarifgespräche vor dem Auslaufen des derzeitigen Pilotenvertrags im Dezember. Nach Angaben der Gewerkschaft fordert Delta weitreichende Änderungen bei Umlaufplanung, Reserveeinsätzen und Tauschmöglichkeiten von Diensten, um die operative Zuverlässigkeit zu verbessern. ALPA lehnt dies ab und erklärt, die betroffenen Regeln hätten bereits bestanden, als Delta als besonders pünktliche Fluggesellschaft galt. Die Gewerkschaft kritisiert zudem fehlende Fortschritte bei Gehalt, Urlaub, Hotels, Altersvorsorge, Pendlerregelungen und Reisevergünstigungen. Sie will nun über das weitere Vorgehen beraten und schließt nach eigenen Angaben keine Option aus.