Die belgische Lufthansa-Tochter hat im Jahr 2025 einen operativen Gewinn von 28 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg dagegen um sieben Prozent auf über 1,6 Milliarden Euro. Brussels Airlines führte mehr als 68.000 Flüge durch und beförderte rund 9,1 Millionen Passagiere, elf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dennoch sank die Gewinnmarge auf 1,7 Prozent.
Belastet wurde das Ergebnis von Brussels Airlines unter anderem durch landesweite Proteste in Belgien, die an sieben Tagen zu umfangreichen Flugausfällen führten und einen Verlust von rund 15 Millionen Euro verursachten. Weitere Kosten entstanden durch Drohnensichtungen, einen Cyberangriff am Flughafen Brüssel sowie Probleme mit Langstreckenflugzeugen.
Für 2026 will Brussels Airlines ihre operative Stabilität verbessern und stärker in das Passagiererlebnis investieren. Geplant sind unter anderem Wlan in der Flotte, Verbesserungen an Bord sowie eine saisonale Verbindung nach Kilimanjaro in Tansania.