Brussels Airlines rutscht wegen Streiks und Kerosinpreisen tiefer in die Verlustzone

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Die belgische Nationalairline hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Verlust von 55 Millionen Euro eingeflogen. Das Ergebnis verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent. Sie beförderte auf mehr als 15'000 Flügen rund 1,9 Millionen Passagiere. Der Umsatz von Brussels Airlines stieg um 12,8 Prozent auf 343 Millionen Euro.

Während Januar und Februar laut Brussels Airlines stark verliefen, belasteten im März Streiks in Belgien sowie die Folgen der Nahostkrise das Geschäft. Besonders die landesweiten Proteste am 12. März führten erneut zu zahlreichen Flugausfällen. Gleichzeitig stiegen die Treibstoffkosten deutlich an. Die Kerosinkosten pro angebotenem Sitzkilometer lagen im März rund 14 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Für den Sommer verlagert Brussels Airlines Kapazitäten innerhalb Europas, nachdem Flüge in den Nahen Osten gestrichen wurden. Zudem erhält die Airline weitere Airbus A320 Neo.

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